Am 8. Mai 2021 jährte sich zum 76. Mal die Befreiung Deutschlands und der Welt vom deutschen Faschismus und Krieg. 2021 ist auch der 80. Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion. 27 Millionen Bürger:innen und Soldat:innen der UdSSR, Millionen Menschen aus anderen Staaten Europas und Nord-Afrikas verloren ihr Leben durch die faschistische Aggression, Millionen wurden in den KZs ermordet.

Pandemie-bedingt konnten nur wenige Münsteraner:innen an der traditionellen Gedenkveranstaltung am Zwinger, dem ehemaligen Gefängnis und Hinrichtungsstätte der Gestapo, teilnehmen.

Unter ihnen waren auch Mitglieder unserer Initiative (Foto).

Wir hatten unsere Beteiligung auf einem digitalen Treffen vorbereitet. Wir werden auch unsere nächsten Aktionen auf digitalen Treffen vorbereiten, aber wir hoffen, im Sommer wieder öffentliche Aktivitäten zu entwickeln. Wer bei uns mitmachen will, auch in Zeiten der Pandemie, kann sich gerne an uns wenden:
info(at)initiative-suedviertel.de

 

Die Initiative Südviertel hat zum internationalen Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung an die Opfer des NS-Regimes gedacht. Wie schon 2019 putzten Beteiligte der "Initiative Südviertel - gegen Rechts!" in einer symbolischen Aktion einige der Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig im Südviertel. Die Stolpersteine erinnern an ihrem letzten Wohnort mit kurzen biografischen Notizen an die von den Nationalsozialisten verfolgten und dann ermordeten Menschen. Mit der Aktion wollen wir auf den immer noch verhandenen Rassismus in unserer Gesellschaft aufmerksam machen und dabei feststellen: Rassismus tötet.

Beteiligte der Initiative Südviertel gedenken der Opfer des Nationalsozialismus

 

Am Montag, den 25. Januar 2021 hat Kai Bürger von der Initiative Südviertel über unsere Arbeit im Interview mit RadioQ – dem Hochschulradio in Münster – live berichtet.

Das Interview gibt es hier zum Nachhören.

Die Kommunalwahlen haben es bewirkt! Da die AfD bei den letzten Komunalwahlen im September in Münster schlechter abgeschlossen hat, bekam sie nur noch ein Ratsmandat. Damit verliert sie den Status einer Fraktion im Rat der Stadt und so auch Gelder, die der Partei bisher zugestanden haben. Die AfD kann sich daher die Miete in der Leostraße 16 nicht mehr leisten und verlässt die Räumlichkeiten bis zum 31. Oktober.

Wir sind darüber überglücklich, fast drei Jahre harte Arbeit haben vielleicht auch dazu beigetragen, dass die AfD in Münster nicht so richtig Fuss fassen kann.

Wie es mit unserer Arbeit nun weitergeht, berichten wir an dieser Stelle in den kommenden Tagen.

Die „Initiative Südviertel – keine Nachbarschaft mit der AfD!“ lädt am Donnerstag, den 7. Mai, zur Mahnwache vor das AfD-Büro in der Leostraße ein.

Die Mahnwache am 3. Oktober 2019

Nachdem die letzte Mahnwache im April aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt wurde, nimmt die „Initiative Südviertel – keine Nachbarschaft mit der AfD!“ die regelmäßige Mahnwache wieder auf.

„Auch wenn die AfD gerade in den Medien keine Aufmerksamkeit bekommt, ist die Partei natürlich immer noch aktiv, daher ist es uns wichtig jetzt auch wieder weiterzumachen“, so Lejla Aliev von der Initiative Südviertel und fügt hinzu, „selbstverständlich achten wir bei der Mahnwache auf den Mindestabstand und die Einhaltung aller Infektionsschutzmaßnahmen.“

Es ist Konsens in der Initiative, dass die Gefahren für unsere Demokratie durch die  extrem rechte Politik, wie die AfD sie betreibt, unverändert hoch sind. Im anstehenden Kommunalwahlkampf wird das Büro zusätzlich zu den Geschäftsräumen von Martin Schiller an der Warendorfer Straße ein wichtiger Ort für die extrem rechte Partei sein.
Bei dieser Wahl wird Münster über die politische Relevanz der sogenannten Alternative für Deutschland entscheiden. Deshalb ist es gerade jetzt an der Zeit, der AfD die Basis für ihre menschenverachtende Politik streitig zu machen.

„Die Corona Pandemie hat vieles an anderen wichtigen Themen überschattet", ergänzt Kai Bürger von der Initiative Südviertel, „gerade deshalb werden wir jetzt weiter dafür sorgen, dass die AfD nicht wieder erstarken kann und ihr Büro in Münster schließen muss.“

Die angemeldete und genehmigte einstündige Mahnwache wird jeden ersten Donnerstag im Monat fortgesetzt.